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Klaus Hartung, Steg über’n Schlossplatz, 2010, Foto: Klaus Hartung
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Carla Fioravanti, Großer Bahnhof, undatiert, Foto: Carla Fioravanti
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Hermann Spörel, Ernst-Reuter-Platz, 1983, Foto: Hermann Spörel
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Ernst-Reuter-Platz, 1960 Links: Telefunken-Verwaltungsgebäude, rechts: Osram-Verwaltungsgebäude F Rep. 290 Nr. 71487, Foto: Horst Siegmann
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Leuchtschriftanlage am Potsdamer Platz „Die freie Berliner Presse“, 1952 Im Hintergrund: Leipziger Straße mit der Ruine des Warenhauses Wertheim F Rep. 290 Nr. 17808, Foto: Horst Siegmann
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Freiheitskundgebung auf dem Platz der Republik, Ansprache „Berlin ruft die Welt“ von Stadtrat Prof. Ernst Reuter, 1948 F Rep. 290 Nr. 81763, Foto: Alois Bankhardt
StadtRaumBühne
Eine Ausstellung des Landesarchivs Berlin und der Werner-Viktor Toeffling-Stiftung, Berlin
Aus Anlass des 100. Geburtstages des Berliner Malers und Bühnenbildners Werner-Viktor Toeffling präsentieren die Werner-Viktor Toeffling-Stiftung und das Landesarchiv Berlin eine Ausstellung mit Gemälden der Berliner Künstlerinnen und Künstler
Karl Anton, Carla Fioravanti, Wolf U. Friedrich, Bernhard Gutkuhn, Klaus Hartung, Doris von Klopotek, Günter R. Kokott, Karl Oppermann, Hermann Spörel, Hans Stein und Rudolf Stüssi.
Dabei finden die bisherigen fünf Preisträger des seit 2008 ausgerichteten Wettbewerbs Berliner Stadtimpressionen – heute in der Bildenden Kunst der Stiftung eine besondere Würdigung. Ergänzt wird die Ausstellung mit Fotografien des ehemaligen Regierenden Bürgermeisters Ernst Reuter im Stadtbild sowie der Entwicklung des Berliner Stadtbildes seit 1948 aus der Fotografischen Sammlung des Landesarchivs.
Ganz im Sinne Werner-Viktor Toefflings, der als Maler ein Bild in Szene setzte und als Bühnenbildner jeden Entwurf als Bild malte, werden in der Ausstellung mit der Stadtbildmalerei und der fotografischen Stadtbilddokumentation zwei Medien gegenübergestellt, die Orte in Berlin mit ihren jeweiligen gestalterischen Mitteln erlebbar machen. Die erst in den letzten Jahren entstandenen Gemälde lassen eine Stadt erkennen, die vom Aufbruch und stetigen Wandel geprägt ist. Die Diskussionen über Stadtentwicklungsmodelle, Urbanität und die Wiederentdeckung der historischen Doppelstadt Berlin/Cölln ermöglichen der Kunstszene neue Ausblicke auf Berliner Stadtimpressionen. Gleiches gilt für Fotografien, die eine Stadt zeigen, die von Zerstörung geprägt war, die sich aber nach 1945 zu Aufbau und demokratischen Wandel in den Westsektoren aufgemacht hat.
Motor war hier vor allem die Symbolfigur Ernst Reuter. Etliche öffentliche Anlagen und Einrichtungen, vom Ernst-Reuter-Platz bis hin zum Kraftwerk, wurden nach dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister benannt. Die Ausstellung richtet sich somit auch gegen das Vergessen Ernst Reuters im öffentlichen Gedächtnis.
Die Ausstellung im Landesarchiv ist Teil des Zyklus StadtRaumBühne. Auf der Suche nach der Absoluten Wahrheit 2012, den die Werner-Viktor Toeffling-Stiftung im Stadtmuseum Berlin, der Gesellschaft für Theatergeschichte, der Deutschen Oper und dem Haus der Brandenburgisch- Preußischen Geschichte ausrichtet.
Zum Themenjahr erscheint ein Katalog, der während der Ausstellung zum Preis von € 29,95 im Landesarchiv Berlin erworben werden kann:
Werner-Viktor Toeffling-Stiftung (Hrsg.),
StadtRaumBühne. Auf der Suche nach der Absoluten Wahrheit,
Berlin
2012,
ISBN 978-3-00-035968-2
Ansprechpartnerin im Landesarchiv Berlin:
Bianca Welzing-Bräutigam
Tel.: 030/90264-215
E-Mail: welzing-Braeutigam@landesarchiv.berlin.de
Kontakt Werner-Viktor-Toeffling-Stiftung:
Annette-Maria Toeffling-Keller (Vorsitzende)
E-Mail:
toeffling-stiftung@arcor.de
